Wassertourismus auf der Oder – die Polen werden aktiv

In der Märkischen Oderzeit habe ich den Artikel „In Polen entstehen 10 weitere Anlegestellen an der Oder“ gefunden. Er befasst sich, wie der Titel bereits verrät, mit dem Ausbau des Wassertourismus auf der Oder.

Eigentlich ein Thema, das auch für die Uckermark und speziell das Untere Odertal interessant sein könnte – aber die Entwicklung scheint nur wieder mal die Anrainer rund um Frankfurt/Oder und südlich zu betreffen.

Dass der Wassertourismus auf der Oder und den Zubringern funktioniert, demonstriert die polnische Seite mit ihren Fahrgastschiffen „Zefir“ und „Laguna“, die im Raum Küstrin verkehren.

Wer einmal die (historischen) Veröffentlichungen über Schwedt und das Untere Odertal gelesen oder alteingesessene Schwedter, Gartzer, Mescheriner usw. als Verwandte hat, wird gehört haben, wie aktiv und erfolgreich die Fahrgastschifffahrt bis zum 2. Weltkrieg hier betrieben wurde.
Dabei wird von offizieller Seite immer wieder darauf hingewiesen, wie wichtig das Untere Odertal für die touristische Erschließung der Ost-Uckermark wäre. Leider kann ich bis dato kein tragfähiges Konzept erkennen.
Ähnliche Probleme muss auch der alte Finowkanal bewältigen, der gern eine touristische Säule sein möchte, aber unter den veralteten Schleusen leidet.

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