Bürokratie erschwert LEADER Tourismusförderung in der Uckermark

Wie ein TV-Bericht von Brandenburg Aktuell andeutet sind Tourismusanbieter in der Uckermark von der Bürokratie bei den LEADER Förderprogrammen genervt.

Nach Angaben einiger Antragsteller sei das Verfahren und Prozedere so aufgebläht bürokratisch, dass eine rechtzeitige Bewilligung (die den Vorarbeiten bis zum Saisonbeginn Rechnung trägt) unwahrscheinlich ist. Der zuständige Minister Vogelsänger schiebt den Schwarzen Peter nach Brüssel weiter (weil die Förderung nach LEADER EU finanziert ist), andere Stimmen aus der Opposition (wie z.B. Henryk Wichmann) und von den Betroffenen selbst sehen das Ministerium und die Verwaltung in der Pflicht. Wie auch immer es sich damit verhält – es scheint so, dass das Land nicht am reibungslosen Ablauf von geförderten Projekten interessiert ist. Selbst wenn es die komplexen EU Regularien sind, in jeder halbwegs seriös arbeitenden Institution, die ich bisher kennengelernt habe, gab es Verantwortliche, die sich nur um solche Dinge gekümmert haben. Hilfe bei den Anträgen, Beratung, Ideenfindung und Steine aus dem Weg räumen.

Nun kann man über den Sinn von Förderungen und Subventionen streiten, aber wenn dieser Weg einmal beschritten wird, darf das nicht halbherzig geschehen. Wie soll denn sonst der Tourismus im Land angekurbelt werden?