Karte der Offenen Gärten Uckermark 2014

Am Wochenende 14./15. Juni 2014 sind in der Uckermark wieder viele (an die 40) Gärten geöffnet. Einige bieten noch ein extra Programm an, bei anderen kann man über das Gärtnern fachsimpeln oder Pflanzen tauschen bei wieder anderen staunt man über die umgesetzten Ideen.

Damit man ungefähr weiss, wo diese Gärten überhaupt liegen, habe ich diese Karte erstellt und veröffentlicht. Wer dagegen wissen möchte, was ihn genau in diesem oder jenem Garten erwartet, schaut auf der Webseite der tmu Uckermark vorbei.

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Uckermark

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Dominikanerkloster Prenzlau: 53.309735, 13.860680
Gut Fredenwalde: 53.128595, 13.795910
Gutshaus Friedenfelde: 53.138020, 13.728550
Gutspark Warbende: 53.338997, 13.611306
Rosengarten Hetzdorf: 53.435107, 13.710530
Museumsgarten Templin: 53.124830, 13.526890
Lenné-Park Wolfshagen: 53.450010, 13.803410
Pfarrgarten Criewen: 53.013070, 14.224810
Christianenhof: 53.358542, 13.666329
Privatgarten Barbara Kuschnerus: 53.116766, 13.679532
Privatgarten Antje Wortmann: 53.211990, 13.315350
Privatgarten Christa Papendorff: 53.411751, 13.849274
Privatgarten Benthin: 53.093390, 13.675790
Privatgarten Neumuth: 53.214600, 14.015420
Privatgarten Evelyn Krüger: 53.128260, 13.795524
Privatgarten Dr. Gisela Klamann: 52.929960, 13.918980
Privatgarten Lorenz: 53.419215, 13.721809
Privatgarten Richter: 53.025060, 13.482430
Rosenhof Flemming: 53.427550, 13.816770
Raminorca: 53.412640, 14.294770
Privatgarten Joachim Hantke: 53.208950, 13.313850
Märchenland „Frau Holle“: 53.174221, 13.517180
Bioland Rosenschule Uckermark: 53.295883, 14.352220
Hotel Wendenkönig: 53.319660, 13.846540
Privatgarten Inge Engel: 53.016200, 14.227930
Kräutergärtnerei helenion: 53.318240, 13.948710
Privatgarten Pieloth: 53.253622, 14.057541
Privatgarten Ilona Pahl: 53.148188, 14.203099
Privatgarten Heike Sonntag: 52.978730, 13.965930
Privatgarten Freese: 53.016230, 14.226460
Privatgarten Katrin Lübcke: 53.331860, 13.701000
Privatgarten Liane Reuter: 52.927551, 14.073648
Skulpturengarten Fredenwalde: 53.129615, 13.797319
Gutshof Schmiedeberg: 53.142947, 13.951840
Privatgarten Cornelia Herwig: 53.234000, 13.248690
Privatgarten Renate Raase: 53.170983, 13.752187
Gutshof Carolinenthal: 53.476946, 13.738980
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Dominikanerkloster Prenzlau
Dominikanerkloster Prenzlau
Uckerwiek 813, 17291, Prenzlau, Deutschland
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Gut Fredenwalde
Gut Fredenwalde
Groß Fredenwalde 32A, 17268 Gerswalde,
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Gutshaus Friedenfelde
Gutshaus Friedenfelde
Ort Friedenfelde 6, 17268, Gerswalde, Deutschland
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Gutspark Warbende
Gutspark Warbende
Weggun, Deutschland
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Rosengarten Hetzdorf
Rosengarten Hetzdorf
Hetzdorf 16, 17337, Uckerland, Deutschland
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Museumsgarten Templin
Museumsgarten Templin
Prenzlauer Allee 28, 17268, Templin, Deutschland
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Lenné-Park Wolfshagen
Lenné-Park Wolfshagen
Hauptstraße 35, 17337, Uckerland, Deutschland
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Pfarrgarten Criewen
Pfarrgarten Criewen
Bernd von Arnim Straße 33, 16303, Schwedt/Oder, Deutschland
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Christianenhof
Christianenhof
Stangenweg 3, 17291, Nordwestuckermark, Deutschland
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Privatgarten Barbara Kuschnerus
Privatgarten Barbara Kuschnerus
Groß Kölpin 32, 17268, Milmersdorf, Deutschland
The table above is listing 10 out of 37 markers (sorted by ID aufsteigend)

Der Nationalpark Unteres Odertal

Das Untere Odertal zählt zu den faszinierendsten Naturlandschaften, die die Uckermark zu bieten hat.

Dieses ausgedehnte Urstromtal ist ein Eldorado für Naturliebhaber, die Erholung, Ruhe und Abgeschiedenheit suchen sowie einen sanften und naturnahen Tourismus zu schätzen wissen.
Es erstreckt sich entlang des deutsch-polnischen Grenzflusses Oder von Hohensaaten bis an den Stadtrand von Stettin*.
In diesem Artikel stelle ich die Region vor und gebe Tips, was es alles an Reisezielen und Ausflugszielen dort gibt.

  1. Der Versuch einer Landschaftsbeschreibung
  2. Der Nationalpark Unteres Odertal
  3. Sport und Freizeitaktivitäten im Unteren Odertal

Der Versuch einer Landschaftsbeschreibung

BaumOdertal Polder

Nasse Füsse

Hier findet der Besucher eine ganz andere Landschaft als in der restlichen Uckermark vor. Abgesehen von den steilen Talhängen, zeigt sich das Odertal flach und eben. Schon mittlere Höhenpunkte wie beim Grützpott in Stolpe, den Oderhängen bei Stützkow, dem Stettiner Berg bei Mescherin oder dem Schirmberg beim Tal der Liebe ermöglichen einen weiten Ausblick in das Land.
Das Odertal selbst ist weder besiedelt noch weist es eine erkennbare (Verkehrs)Infrastruktur auf. Stattdessen Natur pur. Das liegt einerseits daran, dass die Wiesen fast die Hälfte des Jahres überschwemmt sind und andererseits an den strengen Bestimmungen des Nationalparks, der hier vor über 20 Jahren eingerichtet wurde. An den Deichen, die das Untere Odertal begrenzen, trifft man häufig auf grasende Schafherden. Auf den asphaltierten Deichkronen des westlichen Winterdeiches verläuft der Oder-Neisse Radwanderweg.

Das Odertal bei Stützkow

Ausblick Odertal

Ein paar Plattenwege führen noch auf verschlungenen Wegen in und durch das Tal. Das war es dann aber auch schon. Ansonsten: Wiesen und Weiden, auf denen hier und da ein paar Kühe stehen und sich das frische Grün schmecken lassen. Es wird auch klassisch Heu gemacht. Die Landschaft ist mit Seen, Tümpel und Altwasserarmen in jeder erdenklichen Form und Größe durchsetzt. Ein unüberschaubares Gewirr, das selbst Einheimischen einiges an Orientierung abverlangt. Auf höhergelegenen Partien oder an den Ufern der beständigen Seen findet man Baumreihen, die hauptsächlich aus Erlen, Birken oder Weiden gebildet werden. Aber auch Eichen sind gar nicht so selten anzutreffen.

Tiefe Einschnitte Tal der Liebe

Tiefe Täler, steile Hänge

Die Talhänge und -höhen sind oft bewaldet. Dort wo eine intensive Bewirtschaftung (meistens Beweidung) stattgefunden hat, haben sich Trocken- oder Magerrasen-Hänge herausgebildet, die eine Tier- und Pflanzengesellschaft aufweisen, die es sonst nur in den östlichen Steppenregionen Asiens gibt.

Tiere und Pflanzen

Storch an der Oder

Storch

Am auffälligsten sind die vielen Wild- und Zugvögel, wobei letztere im Herbst und Frühjahr zu Tausenden anzutreffen sind. Es ist nicht verwunderlich, dass sich vor allem mit den Kranichwochen und Singschwantagen entsprechende Veranstaltungen im Unteren Odertal etabliert haben. Sonst sind Reiher und zum Teil auch Fischadler zu beobachten.
Bei den Land- und Wassertieren stösst der massenhaft auftretende Biber auf geteilte Sympathien. Die Fischwelt stellt ein Paradies für Angelfreunde dar. Fangfrischer Aal aus der Oder, in den kalten Rauch gehängt – ein Gedicht. Vor hunderten Jahren soll man sogar einen Wels (Waller) aus der Oder gezogen haben, der es auf eine Länge von über 5 Metern bei einem Gewicht von mehreren hundert Kilo gebracht haben soll.

Das Poldersystem und seine Funktionsweise

Das Untere Odertal ist Deutschlands einzige Region, in der ein großräumiges Poldersystem nach niederländischem Vorbild eingerichtet wurde und immer noch funktioniert.

Zum Schutz vor Überschwemmungen wurde das Flussgebiet Anfang des 20. Jahrhunderts großflächig eingedeicht und durch Baumaßnahmen umgestaltet. Hohe Winterdeiche bewahren die Siedlungen am Flussufer vor einer Überschwemmung. Entlang des Hauptstroms hat man sogenannte Sommerdeiche aufgeschüttet. Sie trennen die Polderflächen von der Oder. Die einzige Verbindung stellen die Flutwehre dar, die im Spätherbst geöffnet werden, sobald sich das erste Hochwasser ankündigt. Das Wasser kann dann auf die gesamte Breite des Unteren Odertals ausweichen. Vom ersten Winterhochwasser bis weit in das Frühjahr sind die Polder dauerhaft geflutet und verwandeln das Untere Odertal in eine riesige Wasserlandschaft. Kilometerweit blickt man auf eine einzige Wasserfläche, aus der nur noch einzelne Bäume oder kleine Inseln herausschauen.

Wenn das Hochwasser langsam aber spürbar abklingt, werden die Flutwehre wieder geschlossen. Das überschüssige Wasser wird dann durch Schöpf- und Pumpwerke nach und nach aus den Poldern in die Oder gepumpt, von wo es dann in Richtung Stettiner Haff und Ostsee fließt. Auf den ehemals vom Wasser eingenommenen Flächen zieht wieder Leben ein.

Die großflächige Fluss-Auenlandschaft ist Lebensraum für viele seltene oder geschützte Pflanzen und Tiere, unter anderem Biber. Auf den überschwemmten Wiesen rasten große Schwärme von Zugvögeln. Das Tal der Oder ist begrenzt durch unmittelbar steil ansteigende Hügelränder. Auf einigen besonders zerklüfteten Hängen haben sich bis heute Reste der ursprünglichen Wälder erhalten. Andere Bereiche sind aufgrund jahrhundertelanger Beweidung heute Trockenrasen.

Orte entlang des Unteren Odertals

Von Süden beginnend liegen diese Orte flußabwärts an den Ufern des des Unteren Odertals:

Auf deutscher Seite

  • Hohensaaten
  • Lunow
  • Stolzenhagen
  • Stolpe
  • Stützkow
  • Criewen
  • Zützen
  • Schwedt
  • Gatow
  • Friedrichsthal
  • Gartz (Oder)
  • Mescherin
Auf polnischer Seite

An der Ostoder

  • Bielinek (Bellinchen)
  • Piasek (Peetzig)
  • Radun
  • Zaton Dolna (Niedersaathen) – Tal der Liebe
  • Krainik Dolny (Niederkränig)
  • Ognica (Nipperwiese)
  • Widuchowa (Fiddichow)
  • Marwice
  • Gryfino (Greifenhagen)
  • Zabnica
  • Podjuchy

An der Westoder

  • Pargowo
  • Moczyly
  • Siadlo Dolne
  • Kurow
  • Ustowo

 

Sport- und Freizeitaktivitäten im Unteren Odertal

Im Unteren Odertal kann man sich hauptsächlich mit

  • dem Wasserwandern (Kaja, Kanu, Faltboot usw.)
  • dem Radfahren
  • dem Wandern/Spazieren
  • und der Naturbeobachtung

beschäftigen.

Wasserwandern

An einigen Orten entlang des Unteren Odertals gibt es auch Anbieter, bei denen man sich Boote und Material ausleihen kann bzw. die einen Bring- und Abholservice für eigene Boote im Programm haben.

Am bequemsten ist es aber, eine der geführten Kanutouren beim Anbieter flusslandschaft reisen (Frauke Bennett) zu buchen.

Radfahren

Wie bereits erwähnt, verläuft durch das Untere Odertal ein Teilstück des Oder-Neiße-Fernradweges. Sonst sind kleine Tagestouren durch das Untere Odertal in jedem Fall empfehlenswert.

Wandern/Spazieren

Das Untere Odertal ist jetzt keine klassische Wanderregion, da das Terrain keine große Abwechslung oder Herausforderung bietet. Allerdings liegen entlang und auf den Talhöhen einige Ausflugsziele von Bedeutung.

Naturbeobachtung

Amateurphotographen, Landschaftsmaler und Naturliebhaber finden hier mehr lohnenswerte Objekte als ein Menschenleben Zeit bietet. Nicht umsonst sind öffentliche Veranstaltungen der Nationalparkverwaltung wie die Kranichwochen im Herbst oder die Singschwantage im zeitigen Frühjahr so gut besucht.
*Das Untere Odertal ist nicht mit dem sich südlich anschließenden Oderbruch zu verwechseln.

weiterführende Links zum Unteren Odertal

Das Tal der Liebe bei Schwedt

Der als Tal der Liebe bekannte Landschaftspark ist ein wahres Kleinod im Unteren Odertal. Im Dreieck zwischen Niederkränig (Krajnik Dolny), Hohenkränig (Krajnik Gorny) und Niedersaathen (Zaton Dolny) gelegen, handelt es sich zwar nicht mehr um ein rein uckermärkisches Ausflugsziel, aber das nahegelegene Schwedt erlaubt einen schnellen Abstecher hierhin.

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Ausblick von den Oderhängen bei Stützkow

An einigen Stellen im Unteren Odertal fällt die Grundmoräne steil zur Auenlandschaft der Oderniederung ab. Dort können die Hänge beachtliche Höhen erreichen und bieten einen weiten Blick ins Land. So auch in Stützkow, das zwischen Criewen und Stolpe liegt.

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Elch- und Rentierfarm in Kleptow

Die Suche nach neuen und interessanten Reisezielen in der Uckermark lehrt einen, dass es nichts gibt, was es nicht gibt. Man sollte auf Alles gefasst sein.
Ich dachte zum Beispiel immer, Elche findet man nur in den ausgedehnten Wäldern Schwedens. Falsch. Ein Liebhaber in Kleptow bei Prenzlau züchtet Elche in Norddeutschland.

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Der Heimatladen in Templin

Der Heimatladen in Templin, der Perle der Uckermark, ist jetzt ein recht untypisches Reiseziel im Sinne dieser Webseite. Doch hier findet der Uckermärker (und jeder Freund der Toskana des Nordens) alles rund um die uckermärkische Heimat und das Heimatgefühl – Regionale Produkte, Geschenke, Souvenirs, Bücher und andere schöne Dinge.

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Flößermuseum Lychen

Lychen ist eine Kleinstadt in der westlichen Uckermark und kann auf mehrere Jahrhunderte Flößereigeschichte zurückblicken. Von hier wurden die großen Kiefernstämme nach Berlin geflößt, die man dort zum Bau der Hauptstadt benötigte. Die kommerzielle Flößerei wurde vor Jahren aufgegeben, aber die Erinnerung durch ein Museum wach gehalten.

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