Flößermuseum Lychen

Lychen ist eine Kleinstadt in der westlichen Uckermark und kann auf mehrere Jahrhunderte Flößereigeschichte zurückblicken. Von hier wurden die großen Kiefernstämme nach Berlin geflößt, die man dort zum Bau der Hauptstadt benötigte. Die kommerzielle Flößerei wurde vor Jahren aufgegeben, aber die Erinnerung durch ein Museum wach gehalten.

Flößereimuseum Lychen

Museumsgebäude
© Juliane Rensch

Ein altes Feuerwehrhaus in der Clara-Zetkin-Straße beherbergt heute das Flößermuseum von Lychen. Unterhalten wird es vom Flößerverein Lychen e.V., der auch maßgeblich auf dem jährlich stattfindenden Flößerfest in Erscheinung tritt. Dann wird nämlich ein großes Originalfloß nachgebaut und zu Wasser gelassen. Der Verein betreibt also nicht nur Traditionspflege sondern hält auch das Wissen um die alten Handwerkstechniken lebendig. Im Museum sind zum Beispiel viele Geräte ausgestellt, die man zum kommerziellen Floßbau benötigte. Was man mit diesen ganzen Haken und Staken gemacht hat, wird dem Besucher vor Ort erklärt.

Nach vorheriger Anmeldung sind auch Führungen außerhalb der Öffnungszeiten möglich.

Lage und Anfahrt

Lychen liegt im Westen der Uckermark, etwa 20 Kilometer von Fürstenberg/Havel entfernt. Die Stadt ist fast vollständig vom Wasser umgeben und kann mit dem PKW von Berlin aus auf dieser Route erreicht werden. Das Museum ist am nördlichen Rand der Altstadt gelegen. Ganz in der Nähe findet auch das Flößerfest statt. Beim Anbieter Treibholz kann man auch Flöße für private Touren chartern.

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