Weihnachtsmärkte 2015 in der Uckermark

Welche Weihnachtsmärkte werden 2015 in der Uckermark abgehalten?

Hier findet ihr eine Übersicht über die mir bekannten Weihnachtsmärkte in der Uckermark 2015. Mit Ort, Datum und gebotenen Attraktionen.

Wer noch von anderen Weihnachtsmärkten weiß, kann mir das gern mitteilen. Sie werden dann hier mit aufgenommen, müssen allerdings eine gewisse Größe und Relevanz haben.
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Ferienwohnung Schäfer in Wichmannsdorf

Der kleine Ort Wichmannsdorf gehört zur Großgemeinde Boitzenburger Land in der Uckermark. Hier, über 80 Kilometer nördlich von Berlin finden rast- und ruhelose Städter in der reizvollen uckermärkischen Natur die Erholung und Entspannung, die sie suchen.

Ein mögliches Quartier ist da zum Beispiel die Ferienwohnung Schäfer.

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Museum Klostermühle Boitzenburg

In der alten Klostermühle von Boitzenburg ist heute ein Mühlenmuseum mit Schaubetrieb eingerichtet.

Die Existenz der Wassermühle am „Strom“ genannten Bach ist seit 1271 urkundlich bezeugt. Als Erstausstattung wurde sie dem Zisterzienser-Nonnenkloster Boitzenburg gestiftet und verrichtete ihre Arbeit bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Die Standorte anderer Mühlen in Berlin-Brandenburg ersehen Sie aus der Mühlenkarte für Berlin und Brandenburg

Mit der Reformation ging nicht nur das Kloster Boitzenburg sondern auch die Mühle in das Eigentum der Familie von Arnim über.

Die Klostermühle

Klostermühle BoitzenburgSeine heutige Gestalt besitzt das Mühlengebäude seit etwa 1752. Mit dem technischen Fortschritt kamen auch die Umbauten. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts etwa erzeugte die Turbine genügend Elektrizität, um ganz Boitzenburg mit Licht zu versorgen.
Nach der Enteignung der Mühle im Jahr 1945 wurde in ihr noch bis 1959 Mehl gemahlen bzw. bis 1978 Mischfutter hergestellt.
Der letzte Müller, Willi Witte, sorgte durch weitsichtiges und kluges Handeln dafür, dass dieses Beispiel der Mühlentechnik fast komplett als Museum erhalten werden konnte.

Klostermühle BoitzenburgKlostermühle BoitzenburgKlostermühle BoitzenburgSeit 1979 ist der Mühlenkomplex für die Öffentlichkeit als Museum zugänglich. Der aktuelle Museumsmüller Hans Benthin führt heute durch die Mühle, erklärt die Maschinen und Geräte, setzt das Mahlwerk in Gang und entführt dabei die Besucher mit seinen Geschichten und Anekdoten in eine Welt zu Uropas Zeiten – als das tägliche Brot noch harte Arbeit bedeutete.

Mühlentag in Boitzenburg

Pfingstmontag findet wird auch in der Klostermühle Boitzenburg traditionell der Mühlentag gefeiert.

Hier wird altes Handwerk, was den täglichen Arbeitsrhythmus über das Jahr hin bestimmte, vorgeführt. Pferde werden beschlagen, Seile gedreht oder tradionell Brot im Steinbackofen gebacken.
Landfrauen aus dem Ort bieten Früchtemischungen und Honig aus heimischer Produktion an und in der angrenzenden Klosterruine wird das Theaterstück „Die Mühlengeister“ aufgeführt.

Antik und Trödelmarkt

Der stets am erste Wochenden im Mai stattfindende Trödelmark läutet die Saison an der Klostermühle ein.

Ab 10 Uhr vormittags wird nach Herzenslust getrödelt. Wer selbst Sachen anbieten möchte, sollte dies telefonisch unter 039889 – 236 vorher anmelden.

Der Boitzenburger Tiergarten

Bei einem Besuch der Ortschaft Boitzenburg, sollten Sie auch unbedingt dem hiesigen Tiergarten einen Besuch abstatten.

Der Tiergarten ist ein an die Ortschaft im Osten angrenzendes Waldstück, das durch Wanderwege erschlossen wurde.

Hier können Sie zwischen einem 1,4 oder 2,3 Kilometer langen Wanderweg wählen. Diese Strecke ist Teil des sogenannten „Doppelten Boitzenburgers“, einem 2009 preisgekrönten Wanderweg in und um Boitzenburg.

Der Autor empfiehlt die längere Route, damit Sie allen Sehenswürdigkeiten begegnen. Das wären z.B.:

  • die Krebsbrücke
  • der Verlobungsstein (eiszeitlicher Findling)
  • der Jägerplatz
  • die Vogeluhr (erklärt, welcher Singvogel zu welcher Tageszeit zu hören ist)
  • der Hexenstein (ehemaliger Aussichtspunkt auf das Schloß Boitzenburg)
  • und die „Älteste“ Eiche (leider wird nicht verraten, wie alt sie wirklich ist …)

Entlang des gut ausgeschilderten Pfades wandert man unter schattenspendenen, z.T. jahrhundertealten Eichen, Buchen und Fichten.
Warum es in diesem Tiergarten (und auch vielen anderen Wäldern) zur Ausbildung solcher Baumriesen kam, wird mittels Infotafeln auch erklärt.
Bevor sich in der Landwirtschaft die Stallhaltung des Haustiere (allen voran der Schweine) durchsetzte, wurden die Tiere in die nahegelegenen Wäldern getrieben, wo sie sich am Boden von den dort wachsenden Pflanzen (Beeren, Pilze) bzw. Früchten der Bäume (Eicheln, Bucheckern etc.) ernährten. Nicht umsonst hieß es, dass auf „Eichen der beste Schinken wachse“. Eichelmast nannte man dies.
Auch als die Stallhaltung des Viehs einsetzte, ging man immer noch in die Wälder, um die Waldstreu als Strohersatz einzusammeln.
Bei dieser Art der Fütterung und Haltung gingen viele Baumsetzlinge durch Verbiß oder Niedertrampeln zugrunde, während bereits ausgewachsene Exemplare überlebten. Deshalb findet man in diesem Waldstück weitläufige Baumriesen mit weit ausladenden Kronen und kein Niederholz vor.

Im Anschluß daran haben Sie die Möglichkeit, weitere Sehenswürdigkeiten in Boitzenburg zu besuchen.

Kirche Sankt Marien auf dem Berge in Boitzenburg

Die Kirche Sankt Marien auf dem Berge in Boitzenburg ist ein sakrales Kleinod in der an Kirchen nicht armen Uckermark.

An keinem Ort der Uckermark strahlen Geschichte, Tradition und Bauzeugen so stark wie in Boitzenburg. Hier befindet sich mit dem Schloß Boitzenburg einer der Stammsitze der zutiefst in der Uckermark verwurzelten Adelsfamilie von Arnim. Ein Schloss- und Familienhotel hat dort ein neues Zuhause gefunden und wartet auf viele Gäste.
Gleich gegenüber befindet sich der ehemalige Marstall, heute Sitz einer Chocolaterie und Kaffeerösterei, mit einem vorzüglichen Angebot und vielen Veranstaltugen wie z.B. einem alternativen Weihnachtsmarkt.

Die Kirche Sankt Marien auf dem Berge

Die Kirche Sankt Marien auf dem Berge in BoitzenburgDie Ursprünge der Boitzenburger Kirche gehen zurück auf die zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts. In der Stiftungsurkunde des Boitzenburger Zisterzienser-Nonnenkolsters wird die Kirche erstmalig erwähnt und dem Patronat des Klosters erstellt. Zu dieser Zeit dürfte die Kirche nur aus dem Chor und dem Schiff bestanden haben.

Mit der Säkularisierung und der Klosterauflösung ging das Patronatsrecht auf die von Arnims über. Diese erweiterten den Kirchenbau kontinuierlich, indem sie beispielsweise um 1600 den Kirchturm anbauen ließen, der Mitte des 18. Jahrhunderts auf 47 Meter Höhe erweitert wurde.

Der Altar der Kirche Sankt Marien auf dem Berge in BoitzenburgEs folgte die Ausstattung mit dem säulenbasierten Altar, der Bekmann zugeschrieben wird, der Kanzel, einem Taufbecken aus Eisenguß, einer Patronatsloge und dem Grabmahl des Georg Dietloff von Arnim.

Zahlreiche Bauf- und Ausstattungsfragmente waren nach Jahren des schleichenden Verfalls dringend sanierungsbedürftig geworden.
Die Sanierungsarbeiten in den Jahren 2000 – 2008 wurden durch eine großangelegte Initiative aus Kirchgemeinden, Deutsche Stiftung Denkmalschutz, dem Land Brandenburg und dem Förderverein getragen. Der Großteil der Arbeiten erfolgte an der Bausubtanz wie der Turm- und Dachsanierung. Aber auch die Inneneinrichtung wie der Altar und seine Plastiken wurde runderneuert.

Der sanierte Kirchturm von Sankt Marien auf dem Berge in BoitzenburgSeitdem kann bei einem Besuch der Kirche auch wieder der Kirchturm bestiegen und die Gelegenheit zu einem weitreichenden Ausblick genutzt werden.

Der Förderverein Kirche Boitzenburg

Um die Kirche in Boitzenburg auch weiterhin als Ort der kulturellen und geistigen Begegnung zu erhalten, hat sich ein Förderverein gegründet, welcher die Kirche seit 2001 als „Offene Kirche in Brandenburg“ betreut.
Der Förderverein bietet nach eigenen Angaben eine Kirchenführung an, bei der die Besucher bei Kaffee und Kuchen die Aussicht auf das tiefer gelegene Schloß Boitzenburg und den Marstall mit seinen Kolonistenhäusern genießen können.

Der Förderverin betreut und organisiert in regelmäßigen Abständen kulturelle Veranstaltungen in der Kirche. Dazu zählen beispielsweise die Hubertusmesse, Konzerte, Ausstellungen und Lesungen.

Impressionen

Alle in diesem Artikel verwendeten Abbildungen wurden mit freundlicher Genehmigung der Kirchengemeinde Boitzenburg zur Verfügung gestellt.
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Lesetips zu Kirchen in der Uckermark

Neben dem Standardwerk von Günther Heubner gibt es mit der Veröffentlichung von „Drei Stunden hinter Berlin“ von Heinrich Wolfgang Seidel auch ein Boitzenburg bezogene Publikation.

Daisy von Arnim – Die Apfelgräfin von Haus Lichtenhain

Äpfel sind Ihr Geschäft.

Hinter dem exotisch klingenden Titel „Apfelgräfin“ verbirgt sich Daisy Gräfin von Arnim, die Köstlichkeiten aus uckermärkischen Äpfeln produziert und vertreibt. Apfelsaft, Apfelwein, Apfelringe, Apfelkonfitüre – zu allem kann man den Apfel verarbeiten und bei ihr entweder online oder im Hofladen käuflich erwerben.
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Wirtshaus „Zur Klostermühle“ Boitzenburg

Wenn es einen Ort gibt, der die Uckermark symbolisiert wie kein Zweiter, dann ist dies Boitzenburg.
In diesem malerischen Dorf mit seinem prächtigen Schloss, das einst für lange Zeit Stammsitz der Familie von Arnim war, erwartet den Besucher das Wirtshaus „Zur Klostermühle“ gleich neben der alten Klostermühle, die vom Zisterzensiernonnenkloster gegründet und betrieben wurde.

Zur Klostermühle

Zur Klostermühle

Das Wirtshaus wirbt mit seiner kreativen Küche, in der vor allem regionale Zutaten wie Wild und Fisch selbst zubereitet werden.
Außerdem gibt es frischgebackene und selbst hergestellte Waffeln, Kuchen, Eisbecher und einen Apfelpunsch.

Im Lokal selbst finden etwa 70 Personen Platz, im angrenzenden Biergarten noch einmal 60 Gäste. Somit eignet sich das Wirtshaus Zur Klostermühle auch für gemietete Ausflüge und Veranstaltungen aller Art.
Das Wirtshaus bietet von sich aus durchorganisierte und themenbezogene Tagesgruppenreisen an. Näheres dazu erfahren Sie auf der Webseite des Wirtshauses.

Nach oder vor der Einkehr in das Wirtshaus bietet sich auf jeden Fall ein Rundgang durch die alten Klosterruinen, zur Kirche „Sankt Marien auf dem Berge“, zum Boitzenburger Schloss, zum Mühlteich und natürlich zum gleich nebenan liegenden Mühlenmuseum in der ehemaligen Klostermühle an.