Dorotheenhof Mescherin – Pension und Restaurant

Mescherin im nördlichen Teil des Unteren Odertals gelegen kann seinen Besuchern Vieles bieten.

Ausblicke vom Stettiner Berg und Aussichtsturm über den Nationalpark Unteres Odertal, einen Reitverein, Wasserwandern mit flusslandschaft reisen und Ausflugslokale wie das Alte Zollhaus.

Eine weitere Pension mit Restaurantbetrieb ist der Dorotheenhof, den ich euch hier kurz vorstelle.

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Das Tal der Liebe bei Schwedt

Der als Tal der Liebe bekannte Landschaftspark ist ein wahres Kleinod im Unteren Odertal. Im Dreieck zwischen Niederkränig (Krajnik Dolny), Hohenkränig (Krajnik Gorny) und Niedersaathen (Zaton Dolny) gelegen, handelt es sich zwar nicht mehr um ein rein uckermärkisches Ausflugsziel, aber das nahegelegene Schwedt erlaubt einen schnellen Abstecher hierhin.

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Ausblick von den Oderhängen bei Stützkow

An einigen Stellen im Unteren Odertal fällt die Grundmoräne steil zur Auenlandschaft der Oderniederung ab. Dort können die Hänge beachtliche Höhen erreichen und bieten einen weiten Blick ins Land. So auch in Stützkow, das zwischen Criewen und Stolpe liegt.

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flusslandschaft reisen: Kanutouren im Unteren Odertal

Die Geographin Frauke de Vere Bennett bietet über Ihre Firma flusslandschaft reisen geführte Kanutouren im Unteren Odertal und im Stettiner Haff an.

Gerade die Naturlandschaft des Unteren Odertals ist für Touren mit dem Kanu ideal geeignet. Weitverzweigte, alten Flussarme, die schilfbestandenen Ufer der Oder, die Überflutungsflächen (Polder) sind Rückzugs- und Lebensraum vieler Pflanzen und Tiere. Darunter seltene Arten, die teils vom Aussterben bedroht sind, weshalb ein Großteil der Landschaft unter Schutz gestellt wurde (Nationalpark Unteres Odertal).

Die Kanutouren sind thematisch untergliedert:

  • Auf den Spuren des Bibers
  • Schlafplätze der Kraniche
  • Historische Kreuzfahrt
  • Natur hinterm Deich
  • Eisvogel und Co.
  • In den Sonnenuntergang
  • Bei Mondschein

Im Herbst ist natürlich eine Tour zu den Kranichen zu empfehlen, bevor sich die Vögel auf den Weiterflug in die Winterquartiere begeben.
Aber auch eine Sonnenuntergangs- und Mondscheintour klingt wirklich reizvoll.

Preise und Zeitdauer

Die Touren kosten pro Erwachsener 25 €, für Kinder bis 12 Jahre die Hälfte und dauern zwischen 3 und 6 Stunden. Die Ausrüstung wie Boote, Zubehör und Schwimmwesten stellt der Veranstalter und ist im Preis mit inbegriffen. Es kann aber auch mit eigenen Booten an der Führung teilgenommen werden.

Startpunkte

Bei den Touren im Unteren Odertal kann von einer ganzen Reihe von Orten in der Uckermark gestartet werden, wobei der Schwerpunkt auf dem Gartzer Raum liegt:

  • Mescherin
  • Gartz
  • Schwedt/Oder
  • Stützkow

Schwedt ist sowohl mit dem PKW als auch mit der Bahn gut zu erreichen. Bis Gartz und Mescherin muss man nur ein wenig weiterfahren.
Wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist, fährt man besten mit der Bahn bis Tantow oder Schwedt die Bahn und radelt von dort bis nach Gartz, Mescherin oder Stützkow weiter.

Anitas Eisstube in Criewen

Anitas Eisstube in Criewen zählt zu den klassischen Eiscafes im Schwedter Raum und kann auf eine lange Tradition zurückblicken.

Criewen im Nationalpark Unteres Odertal

Criewen, das uralte slawische Fischerdorf – an der Alten Oder gelegen – gehört seit 2001 zur Stadt Schwedt.
Das Dorf ist heute vor allem als Verwaltungs- und Informationszentrum des Nationalparks Unteres Odertal bekannt. Die Nationalparkverwaltung residiert im alten Gutsschloss der von Arnims, das am Rande eines von Joseph Peter Lennes gestalteten Landschaftspark liegt.

Anitas Eisstube

Die Eisspezialitäten sind hausgemachte. Ebenso der stets frisch vorhandene Kuchen. Zusätzlich gibt es Kaffeespezialitäten und bei Bedarf einen kleinen Imbiss.
Auf Wunsch können auch Familien- und andere Feiern arrangiert werden. Eine vorherige Anmeldung bzw. Absprache wird erbeten.

Lage und Anfahrt

mit dem PKW

Criewen ist von Süden her über Angermünde über die B2, dann L284 und Abfahrt zum Vorwerk (rechterhand, ca. 3 Kiloemter nach Flemsdorf) zu erreichen. Von Schwedt aus erreicht man Criewen von der Berliner Allee aus über den Ortsteil Zützen fahrend.

mit dem ÖPNV

Criewen ist auch mittels Bus von Schwedt oder Angermünde aus zu ereichen.

per Rad

Eine alternative Anreise bietet sich an, wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist. Criewen liegt am Oder-Neisse-Radweg und bietet sich als Haltepunkt einer Radtour durchaus an.

Anitas Eisstube liegt direkt im Kreuzungsbereich der Bernd-von-Arnim-Strasse und der Strasse Am Speicher. Zum Gutsschloss mit der Nationalparkverwaltung und dem Landschaftspark sind es nur noch knapp 60 Meter.

Grützpott in Stolpe

Am östlichen Rand der Uckermark, dort wo die Terrassen der Grundmoräne zum Unteren Odertal steil abfallen und markante Sporne bilden, liegt der kleine Ort Stolpe.

Wahrzeichen von Stolpe ist der als Grützpott bekannte Stolper Turm – ein mittelalterlicher Bergfried, der auf einer Wallanlage slawischen Ursprungs über dem Ort thront.

Geschichte und Architektur

Grützpott in Stolpe

Grützpott in Stolpe

Die Spornlage machte es Angreifern sicher schwer ihn einzunehmen und ermöglichte zudem einen weiten Blick ins Land. Turmburgen sind in Norddeutschland eher die Ausnahme, zumal seine Herkunft im Dunkeln liegt. Der Zeitraum seiner Errichtung wird auf Ende des 12. Jahrhunderts geschätzt, ist aber urkundlich nicht belegt.

Dieser Teil der Uckermark war pommersches Gebiet, das sich formell unter dänischer Oberhoheit befand. Einen weiteren Hinweis auf den dänischen Ursprung liefern die Konstruktion und verwendeten Materialien des Turms. In dieser Zeit beherrschten die hier ansässigen märkischen Siedler die Backsteinbauweise in dieser Qualität noch nicht (selbst beim Bau des Klosters Chorin ein halbes Jahrhundert später wurde diese noch nicht erreicht) und auch für die Architektur des Grützpotts (außen ein Rundturm, innen ein oktogonaler Grundriß) gibt es mehr dänische als deutsche Vergleichsbauten.

Eine Untersuchung von Archäologen kommt zu dem Ergebnis, daß der Grützpott nur von Bauern der Umgebung errichtet worden sein kann. Dazu entnahm man Pflanzenpollen aus dem Mörtel der Mauern des Innenraums, welchen man über den unterirdischen Gang aus dem 19 Jahrhundert erreichte (vor der Wende war der Gang ein beliebter Abenteuerspielplatz für Kinder). Diese Pollen stammen, so Dr. Christof Krauskopf, nur von früh- oder spätblühenden Pflanzen, was auf die saat- bzw. erntefreie Zeit im bäuerlichen Jahresrhythmus schliessen lässt. Dieser Ozon-Bericht des RBB berichtet davon. Nach Ansicht des Autors tut das der dänischen Herkunft keinen Abbruch, da die Bauern dieser Zeit sicherlich im Frondienst standen.

Unbestritten ist aber der slawische Ursprung der Erdwälle, die sich ringförmig um den Turm ziehen. In der Ostkolonisation wurden vielfach bestehende oder auch aufgegebene slawische Siedlungen überformt und weiter genutzt. Das muß nicht immer mit Gewalt erfolgt sein.

Der Grützpott wird desöfteren auch als Burg bezeichnet wird, was irreführen kann. Suggeriert es doch, dass da früher „noch viel mehr gewesen sein könnte“ und mit dem Grützpott nur der Burgfried übriggeblieben sei. In Wirklichkeit wird da aber nicht viel mehr gewesen sein. Vielleicht noch eine Feldsteinmauer auf einem der Erdwälle und ein Stall aus Holz innerhalb der Anlage. Der Turm selbst war Burg und Wohnung zugleich, auch wenn das heute schwer vorstellbar ist. Aber früher musste man sich mit wenig Platz begnügen.

Abmessungen und Ausmaße des Turms

  • Höhe: 26,5 m
  • Durchmesser: 18 m
  • Bereich, der unter der Erdoberfläche liegt: 10 Meter
  • Mauerstärke: zwischen 6 m (Basis) und 4 m (Burgsaal)
  • Wohnfläche: ca. 76 qm

Diese Ausmaße machen den Stolper Grützpott zu einem der mächtigsten Bergfriede in ganz Deutschland.

Zerstörung und Dornröschenschlaf

Über die weitere Geschichte des Turms ist nicht allzu viel bekannt. Als gesichert gilt, dass der damals von der Stolper Adelsfamilie von Buch bewohnte Turm im Jahr 1445 durch den Brandenburgischen Kurfürsten erobert und niedergebrannt wurde. Die Familie von Buch durfte den Turm zwar behalten, entschied sich dann aber gegen den Wiederaufbau. Die finanziellen Mittel steckte man lieber in den Aufbau des Schlosses von Stolpe.

Sanierung und Öffnung für Besucher

Grützpott in Stolpe

Grützpott in Stolpe

Erst ab 1991 wurden zaghafte Versuche unternommen, die Bausubstanz des Turmes zu sichern bzw. wiederherzustellen. Aber erst ab 2008, nach einer umfangreichen Sanierung mit Mitteln der EU, Der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, des Landes Brandenburg und weiterer Ämter und Behörden konnte der Turm den Besuchern wieder zugänglich gemacht werden. In Zusammenarbeit mit dem Angermünder Tourismusverein entstand auch ein Nutzungskonzept.

Den Zugang über die außen angelegte Metalltreppe sieht zwar etwas abenteuerlich aus, aber die damaligen Bewohner mussten noch viel höher steigen – der jetzige Zugang in 5 Metern Höhe ist nachträglich in die Turmlaibung gebrochen worden.

Öffnungszeiten

Regulär ist der Turm zwischen Anfang April bis Ende Oktober geöffnet.

Mittwoch bis Sonntag: zwischen 10 – 12 und zwischen 14 – 16 Uhr

Führungen

Führungen vom Turmverlies bis zur Aussichtsplattform, auf der Sie alles Wissenswerte zum Turm, zur Geschichte und zum Ort Stolpe selbst erfahren, finden jeden Sonntag statt.

Preise

  • Die Führung kostet pro Person 3 € (für Kinder bis 12 Jahren frei)
  • Bei Gruppen ab 25 Personen 2,50 € pro Person
  • Schulgruppen (Grundschule): 50 Cent pro Schüler
  • Schüler jenseits des Grundschulalters: 1 € pro Schüler
  • Der normale Eintritt (nur Burgsaal und Aussichtsplattform) beträgt pro Person 1,50 €.

Turmführungen ab 8 Personen können ganzjährig beim Dorfverein Stolpe gebucht werden. Die Telefonnummer finden Sie im rechten Infoblock auf dieser Seite.

Blick von der Aussichtsplattform

Blick auf Stolpe

Blick auf Stolpe

Von der Aussichtsplattform bietet sich dem Besucher ein wundervoller Panoramablick über diesen Teil des Oderbruchs. Einen Photoapparat bzw. ein Fernglas sollten Sie unbedingt dabeihaben. Das Gewässer zu Ihren Füßen ist dabei mitnichten die Oder, wie viele Touristen annehmen, sondern die Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße – hier kurz „Kanal“ genannt. Der Verlauf der Oder kann nur erahnt werden. Sie schlängelt sich am Horizont in östlicher Blickrichtung unterhalb des Höhenzugs entlang.

Wenn Sie zu einem Zeitpunkt der Polderflutung (am besten nach der Schneeschmelze) nach Stolpe kommen, werden Sie die auf den Photos hier grüne Wiesenlandschaft als eine einzige Wasserfläche zu sehen bekommen.

Osterfest und Eiertrudeln

Jedes Jahr zur Osterzeit zieht es Familien mit Kindern zum Stolper Grützpott, um der schönen Tradition des Eiertrudelns zu frönen. Danach sind die Hänge der Erdwälle mit einem bunten Teppich von Eierschalen übersät.

Lage und Anfahrt

Stolpe liegt etwa 10 Kilometer östlich von Angermünde. Am einfachsten ist Stolpe über Angermünde, die B2 bis Dobberzin und dann die Kreisstraße 7302 über Crussow zu erreichen. Am Fuß der Kanalbrücke befindet sich ein Parkplatz. Hier folgen Sie dann einfach den Pfeilen und Hinweisschildern zum Turm.
Es gibt noch einen kürzeren Aufstieg über den Friedhof, den viele aber nicht finden oder kennen.

Weitere Quellen

Burgenführer Brandenburg
Stolper Steine: Geschichte und Geschichten aus der Uckermark
Handbuch der historischen Stätten Deutschlands, Bd.10, Berlin und Brandenburg